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Photovoltaik
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Wie funktioniert eine PV-Anlage?

Funktionsweise Solarstrom
Aus der Strahlung unserer Sonne wird mit Solarmodulen (auch Photovoltaikmodule genannt) elektrische Energie erzeugt. Solarzellen erzeugen mit Tageslicht Gleichstrom, der von Wechselrichtern in Wechselstrom umgewandelt und dann ins öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Dieser Strom wird vom Netzbetreiber dann vergütet (Förderung nach dem EEG). Der Strom im Haus wird wie bisher aus dem öffentlichen Netz bezogen.



Eignet sich mein Dach für eine Photovoltaikanlage?

Der optimale Ertrag wird in Deutschland bei einer südlichen Fläche mit einer Dachneigung von ca. 30 bis 33 Grad erreicht, je nach Lage innerhalb Deutschlands. Eine Abweichung des Daches nach Osten oder Westen oder Neigungen zwischen 25 und 60 Grad verringern den Energieertrag geringfügig. Verschattungen durch Bäume, Antennen, Kamine oder Giebel sollten vermieden werden, da hierdurch der Stromertrag verringert wird.


Eine Zukunftsinvestition
 

Eine tolle Rendite selbst ohne Eigenkapital? Wo sonst kann man mit geliehenem Geld so einfach Gewinne erzielen. Dies ist möglich durch die staatlichen Garantien nach dem EEG Gesetz, die gesetzlich festgeschrieben sind.
 
 
Sicherheit durch den Gesetzgeber!

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) trat zum 01.04.2000 in Kraft und wurde 2008 novelliert. Ziel des Gesetzes: den Anteil an erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2010 auf mindestens 12,5 %, bis 2020 auf mindestens 20 % zu erhöhen. Das Gesetz soll eine nachhaltige Energieversorgung für Klima-, Natur- und Umweltschutz erwirken. Es will auch einen Beitrag zur Vermeidung von Konflikten um die verbleibenden fossile Rohstoffe leisten. Daneben wird das EEG technologische Weiterentwicklungen fördern.

Bei Ihrer Zukunftsinvestition in die Photovoltaik haben Sie das EEG-Gesetz ganz auf Ihrer Seite. Es garantiert Ihnen über 20 Jahre eine hohe Einspeisevergütung für jede kWh vom jeweils für Sie zuständigen Energieversorgungsunternehmen in ganz Deutschland, und zwar vertraglich gesichert und natürlich unabhängig von politischen Wechseln.

Die Gesetzgeber haben die Vergütung nach dem EEG degressiv ausgelegt. Das heißt, die Mindestvergütungen für Solarstrom wurden bis 2008 um jeweils 5 Prozent gesenkt, für 2009 erfolgt eine Reduzierung um 8%. Für Solarstromanlagen, die im Jahr 2007 in Betrieb genommen werden, gibt es somit 5 % weniger Vergütung als 2006, weitere 5 % weniger dann 2008 und 8% weniger für Anlagen, die 2009 in Betrieb genommen werden. Die einmal erteilte Vergütungshöhe bleibt dann jedoch auf 20 Jahre gesehen konstant. So oder so: schnelle Entscheidungen zahlen sich aus.

Bis 30 kWp. ist es übrigens nicht erforderlich, dass Sie mit Ihrem Energieversorgungsunternehmen einen Stromeinspeisevertrag abschließen. Dieser wird vielerorts zwar angeboten, doch Ihre Vergütungen sind bereits über das EEG geregelt und alle Netzbetreiber sind demnach verpflichtet, diese auch ohne Zusatzabkommen an Sie weiterzugeben. Bei Anlagen über 30 kWp ist eine vertragliche Vereinbarung mit Ihrem Energieversorgungsunternehmen möglicherweise notwendig.

Es gibt verschiedene Kredit- und Förderprogramme vom Bund, den Ländern, von Städten und Gemeinden, Finanzämtern und einigen Energieversorgungsunternehmen. Ob in Form von zinsgünstigen Krediten für private Nutzer, Zuschüssen für Universitäten und Schulen oder interessanten Finanzierungsmöglichkeiten für Landwirte. Weitere Informationen zum Thema Förderung erhalten Sie z. B. bei der Förderbank KfW.

Geld sparen mit der Sonne!

Mit einer Photovoltaikanlage investieren Sie nicht nur in eine umweltschonende Zukunft. Sie sichern sich auch eine kostenlose, nahezu unerschöpfliche Energiequelle. Doch das ist noch nicht alles: Je nach Anlagetyp und individuellen Gegebenheiten bieten sich vielfältige Förder- und Abschreibungsmöglichkeiten.

Dachanlage

Die Vergütungssätze variieren je  nach Anwendung und Größe der Photovoltaikanlage wie folgt:
  

Jahr

2007

2008

2009

 Gebäudeanlagen bis 30 kWp

49,21 ct

46,75 ct

43,01 ct

 ab 30 kWp bis 100 kWp

46,82 ct

44,48 ct

40,91 ct

 ab 100 kWp bis 1000 kWp

46,30 ct

43,99 ct

39,58 ct

über 1000 kWp

33,00 ct

 Fassadenbonus

  5,00 ct 

  5,00 ct

  5,00 ct

 Freilandanlagen

37,96 ct

35,49 ct

31,94 ct

alle Angaben ohne Gewähr

  
Diese Vergütungen richten sich nach den Stromentstehungskosten, die bei erneuerbaren Energien noch immer deutlich höher sind als bei konventionellen Energieträgern. Der Grund
: In den Kosten für den „herkömmlichen“ Strom sind z.B. die Aufwendungen zur Beseitigung von Umwelt- und Klimaschäden ebenso nicht enthalten wie die staatliche Subventionen. Solarstrom wäre deshalb schon heute wettbewerbsfähig, wenn diese Kosten in die Energiepreise einkalkuliert wären und nicht von der Allgemeinheit getragen würden. Stromentstehungskosten sind die Kosten, die zur Erzeugung einer kWh elektrischer Energie aufgewendet werden müssen.  

Geringe Betriebskosten

Photovoltaik-Module sind nahezu störungs- und wartungsfrei. Wiederkehrende Kosten entstehen z.B. durch das regelmäßige Ablesen des Stromzählers, die Instandhaltung sowie, falls nötig, die Reinigung der Module. Die jährlichen Betriebskosten betragen ca. ein Prozent der Anschaffungskosten.

Finanzierung möglich?

Eine Möglichkeit zur Finanzierung ist der Weg über das KfW Darlehen. http://www.kfw.de
Eine weitere  Finanzierungsmöglichkeit der Photovoltaik Anlagen wäre auch über die UmweltBank
gegeben.
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte unter: http://www.umweltbank.de
Aber auch immer mehr "normale" Banken bieten inzwischen die Finanzierung von PV-Anlagen an.
Gerne stehen auch wir Ihnen zur Verfügung um eine Finanzierungsweg mit Ihnen zufinden.


Benötig
t man eine Baugenehmigung?

Eine Baugenehmigung für eine Photovoltaikanlage auf einem Dach ist in den meisten Fällen nicht notwendig. Eine Ausnahme sind. z.B. denkmalgeschützte Gebäude oder Freianlagen.


Wie groß muss ein Dach sein, damit sich eine P
V-anlage rechnet?

Eine Photovoltaikanlage mit einer Nennleistung von 1000 Watt (=1 kWp) benötigt je nach Modultyp ca. 8 - 16 m² Dachfläche. Die Kosten sind abhängig von der Art und Qualität der installierten Module. Faustregel: je Kilowatt installierter Leistung ist von ca. 2.500,00 – 3.400,00€ zuzügl. MwSt. zu rechnen.


Muss der Solarstrom ins öffentliche Netz eingespeist werden?

Nein, es ist aber wegen der Vergütung am sinnvollsten, den gesamten Solarstrom ins öffentliche Netz einzuspeisen und den Eigenbedarf weiterhin zu den wesentlich günstigeren Konditionen zu beziehen.

Bestens beraten, denn wir informieren Sie über:

•    den Sinn und Zweck einer Photovoltaik-Anlage,
•    die unterschiedlichen Photovoltaik-Module und ihre Herstellungsverfahren,

•    das Netzeinspeiseprinzip,

•    den geeigneten Montagebereich nach dem von Ihnen vorgelegten Gebäudeplan,
•    den geeigneten Montageplatz für die Wechselrichter,
•    die Modulbefestigung,
•    die Elektroinstallation und die Zählereinrichtung und
•    die Formularabwicklung zur Anmeldung Ihrer Anlage beim Energieversorger.

Service steht an erster Stelle.